Delaminationen bei plattierten Blechen

Probe aus walzplattiertem Blech mit eingezeichneten Delaminationen

Walzplattierte Bleche erlauben die Kombination aus einem kostengünstigen Grundwerkstoff und einen korrosionsbeständigen Auflagewerkstoff. Die Anwendungen gehen dabei vom chemischen Apparatebau, Gas- und Ölindustrie bis hin zur Meerwasserentsalzungsanlagen. Dabei können verschiedene Qualitätsprobleme in der Produktion auftreten, wobei Delaminationen den häufigsten Schadensfall darstellen. Dabei lösen sich die beiden Schichten, was zu einer flächigen Trennung führt. Um solche Qualitätsprobleme frühzeitig zu erkennen und infolge zu vermeiden, ist es wichtig, die richtigen Verfahren und Kontrollen während des Herstellungsprozesses anzuwenden. Eine kostengünstige Alternative zur derzeit sehr aufwendigen Ultraschalltechnik bietet die thermische Tomographie auf Basis des mobilen und smarten voidsy 3D V-ROX Sensor. Die gezeigte Stahlprobe hat eine Größe von 100x100x60mm³, wobei die Dicke des Auflagestahls 3 mm betrug. Die mittels Ultraschall gefunden Defekte wurden per Hand an der Probenoberfläche durch schwarze Rechtecke markiert. Ein Vergleich zwischen dem kommerziell eingesetzten Ultraschall, der State-of-the-Art Thermographie in Form einer Puls-Phasen-Auswertung (PPT) und dem virtuellen C-Scan zeigt sehr deutlich die Vorteile des voidsy V-ROX Systems auf. Durch die hohe Orts- und Tiefenauflösung des voidsy V-ROX System konnte alle Delaminationen korrekt in Position und Größe identifiziert werden. Das hohe Signal-zu-Rausch Verhältnis ermöglichte eine Segmentierung der Defekte. Die Überlagerung der segmentierten voidsy V-ROX Ergebnisse mit dem Ultraschallfehlerbild zeigt die gute Übereinstimmung der beiden Methoden und darüber hinaus die höhere Sensitivität des V-ROX Systems.

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